Das Stillen

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Das Wichtigste beim Stillen ist, dass sie unmittelbar nach der Geburt beginnen, da es für die Milchbildung von Bedeutung ist.

Gestillt wird immer nach Bedarf. Sobald Ihr Baby Hunger bekommt, sollte es auch gestillt werden. In den ersten zwei Wochen kann ihr Baby stündlich gestillt werden, das heißt 10 – 12 Mahlzeiten in 24 Stunden. Dabei verdaut das Neugeborene die Brustmahlzeit innerhalb von 90 Minuten, was jedoch nicht bedeutet, dass Ihr Kind nicht auch schon früher wieder gestillt werden möchte. Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist für sie und die Muttermilch entscheidend. Nehmen sie auf keinen Fall in der Stillzeit Alkohol, Kaffee oder Nikotin zu sich, da über die Muttermilch diese Stoffe ihr Kind aufnimmt. Machen Sie auch in der Stillzeit keine Diät! Die Muttermilch passt sich immer an die Gegebenheiten an.

Jede Mutter muss für sich selbst entscheiden, ob sie ihr Neugeborenes stillen möchte oder nicht. Zwar können Partner und das Umfeld bei der Entscheidung helfen, aber letztendlich beschließt die Mutter auf welche Art und Weise die Muttermilch verabreicht wird.

Legen Sie das Neugeborene nach wenigen Minuten Ruhe sofort an. Dabei ist es wichtig, dass sie dem Baby helfen, die Brustwarze zu finden. Am Anfang könnten es die einen oder anderen Probleme geben, aber diese legen sich in den meisten Fällen schnell. Sobald das Baby jedoch die Brust gefunden hat, fängt es eifrig an zu saugen. Weitere Hilfsmittel werden beim Stillen nicht unbedingt benötigt. Sie können sich jedoch im Vorfeld ein Stillkissen besorgen. Dieses kann schon während der Schwangerschaft beim Liegen sehr angenehm sein. Ein Stillhütchen kann in seltenen Fällen von Nöten sein. Dies sollte jedoch nur vorübergehend genutzt werden um eine Saugverwirrung auszuschließen. Benutzen Sie ein Stillhütchen am besten erst nach der Absprache mit Arzt, Hebamme oder der Stillberatung.

 

 

Um die Brust zu beruhigen können Sie sich ein sogenanntes Wollwachs oder Heilwolle kaufen. Um sich beim Stillen voll auf das Baby zu konzentrieren, legen oder setzen sie sich so bequem und entspannt wie möglich hin. Wenn sie sich für die Variante des Sitzens entscheiden, sollten ihre Arme und ihr Rücken gut abgestützt sein. Achten sie darauf, dass der Bauch ihres Kindes ungefähr an ihrem liegt. Den Kopf wird Ihr Baby von allein etwas nach hinten beugen, damit die Nase frei bleibt. Das Stillen wird für Ihr Kind sehr schnell zur Routine. Es beginnt schnell zu suchen und findet die Brustwarze sehr schnell. Bleiben Sie ruhig sollte Ihr Baby die Brustwarze nicht sofort finden. Helfen Sie ihm dabei! Falls ihr Kind nicht reagiert, streicheln Sie es mit der Fingerspitze über die Wange bis zu den Lippen. In den meisten Fällen dreht das Kind seinen Kopf und sucht mit offenem Mund nach der Brust. Beachten Sie beim Stillen auch, dass die Brustwarze richtig im Mund ist. Ein großer Teil der Brustwarze, also auch der dunkle Ring (Brustwarzenvorhof) muss im Mund des Kindes sein. Lassen Sie Ihr Kind solange wie es möchte an der ersten Brust saugen, bevor es zu der Zweiten wechselt.


Falls sie Fragen haben im Bezug auf das Stillen, wenden Sie sich immer an die Hebamme oder an ihre Stillberaterin.

 


Wichtige Gründe für das Stillen (im Bezug auf das Baby)

 

Aufbau einer liebevollen und innigen Verbindung zwischen Kind und Mutter
Zusammensetzung optimal auf die Bedürfnisse ihres Babys abgestimmt
leicht verdaulich
Schutz vor verschiedenen Krankheiten (z.B. Magen-Darm-Infektionen)
beugt Übergewicht vor
beugt Allergien vor, wenn in den ersten Monaten gestillt wird
positive Auswirkung auf die Intelligenz durch Omega – 3 – Fettsäuren in der Nahrung


Wichtige Gründe für das Stillen (im Bezug für die Mutter)

 

Körper kommt in Form → Reserven werden abgebaut, die sich für das Stillen angelegt haben
leicht verfügbar, absolut steril und richtig temperiert
Hormon Oxytocin wird freigesetzt beim Saugen → Milch schießt ein, Gebärmutter bildet sich zurück
Geld wird gespart


Wichtige Gründe zum nicht Stillen

 

Aidserkrankung
schwere Erkrankung, die die Mutter zu sehr schwächt
Medikamenteneinnahme → Muttermilch wird beeinflusst (hier bitte mit dem behandelten Arzt abklären)
Berufs-, Karriere- oder Familienplanung lässt es nicht zu
Tipps und Tricks für das Stillen

 

 

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© 2013 Doreen Nafee.