Säuglingsmilch Pre

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Falls Sie als Mutter nicht stillen wollen oder können, haben Sie es heutzutage viel einfacher als noch vor 20 Jahren.

Sie können Ihrem Baby die im Handel erhältliche Fertigmilchnahrung anbieten.
Sie sollten nichts anderes als die fertige Milch aus dem Handel verwenden. Diese wird stets streng kontrolliert und wurde nach strengen Richtlinien hergestellt. Die Herstellung im privaten Haushalt wäre so gar nicht möglich, da die hygienischen Standards nicht eingehalten werden können. In der Fertigmilchnahrung sind alle Bestandteile, die ein Baby braucht enthalten.


Es gibt unterschiedliche Angebote im Handel: Zum Einen die PreNahrung und zum Anderen die Folgemilch, wobei wir uns hier auf die PreNahrung konzentrieren.


Die PreNahrung ist der Muttermilch sehr ähnlich, daher ist sie als Ersatz sehr gut geeignet. Sie kann direkt nach der Geburt schon gegeben werden. In einzelnen Fällen bietet Ihnen auch das Krankenhaus diese Fläschen an. Dies kann beispielsweise sein, wenn Ihr Kind mehr Hunger hat, als Sie am Anfang Milch produzieren können – etwa bei einer Schwangerschaftsdiabetes kann das der Fall sein.

Durch ihre genaue Abstimmung auf das Baby werden mit der PreNahrung der Energie- und Nährstoffbedarf komplett gedeckt. Der Eiweißgehalt wurde in der PreNahrung reduziert und das Eiweiß strukturiell verändert. Es enthält außerdem mehr Molkeeiweiße und einen geringeren Anteil an Kaseine als Kuhmilch. Das einzige Kohlenhydrat, welches hinzugefügt wurde, ist der Milchzucker (Laktose). Dieser ist vor allem für den Stuhlgang und für die Magen-Darm-Funktion wichtig.

Die PreNahrung ist sehr dünnflüssig und darf je nach Bedarf des Babys gefüttert werden. Sie kann ebenfalls während des 1. Lebensjahres als Zusatznahrung verwendet werden. Durch die wenigen Kohlenhydrate kann es zu keiner Überfütterung kommen und somit brauchen Sie sich ähnlich wie bei der Muttermilch keine Sorgen machen, wenn Ihr Baby öfter Hunger hat.

Seit kurzem werden die PreNahrungen auch mit „LCP“ im Handel angeboten. Dies ist eine langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäure, die vor allem zur Gehirnreifung und zur Entwicklung des Sehens beiträgt.

Viele Mütter denken zwar, dass Muttermilch die beste Lösung ist und machen sich seelisch kaputt, wenn es aus dem einen oder anderen Grund nicht funktioniert. Sie brauchen sich hier aber keine Sorgen machen: Die Säuglingsmilch steht der Muttermilch nicht nach. In einigen Situationen ist es sogar angenehmer. Beispielsweise kann auch mal der Papa oder das Geschwisterkind die Milch geben. Außerdem können Sie so viel mehr Blickkontakt halten und die Nähe genießen.

Verwenden Sie bei der Gabe der PreNahrung am besten einen Sauger der Größe „S“ für Tee oder Muttermilch. Da sie sehr flüssig ist würde die Milch bei einem größeren Loch im Sauger zu schnell raus kommen. Achten Sie bitte bei der Zubereitung genauestens auf die Anleitung auf der Verpackung. Bei kleinsten Abweichungen, können sich Bauchschmerzen oder Verstopfungen bemerkbar machen.
Außerdem sollten Sie zunächst bei einer Herstellermarke bleiben, da bei öfterem Wechsel hintereinander, der Magen Ihres Babys durcheinander kommt.


Altersempfehlung

von Geburt bis Ende des Flaschenalters

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